Methodenworkshop: «Theorie und Praxis der Habitushermeneutik»

Die Sichtweisen der Menschen auf die Welt und auf die kleinen Dinge im Alltag sind nicht beliebig und zufällig, sondern geprägt von Erfahrungen und Lebensweisen, die sich je nach sozialem Milieu unterscheiden.
Die Methode der Habitushermeneutik, die von Michael Vester unter anderem im Anschluss an die Habitus- und Feldtheorie Pierre Bourdieus entwickelt wurde, zielt darauf ab, diese Milieuspezifik in den Wahrnehmungen und Klassifikationen herauszuarbeiten und die gesellschaftlichen Milieus in unterschiedlichen Handlungsfeldern begrifflich voneinander abzugrenzen. Dafür eignen sich qualitative Forschungsmaterialien unterschiedlichster Art, vor allem Transkripte von Interviews, aber auch Collagen, Film- oder Fotomaterial sowie andere Dokumente der Alltagskultur.

Der zweitägige Workshop ist gebührenfrei und wird in hybrider Form durchgeführt. Es ist eine vor Ort- wie auch eine online-Teilnahme möglich. Genaueres wird später bekannt gegeben.

Der Workshop richtet sich an Einsteigende wie an Fortgeschrittene, die nach Absprache gerne ihr eigenes Forschungsmaterial zur habitushermeneutischen Interpretation einbringen können.

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  • 20. Juni 2022 - 21. Juni 2022
  • All Day
  • Lagerstrasse 2
  • PHZH

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